Erlebnisse eines Mopszüchters

Heute möchte ich ein Erlebnis aus meinem Mopszüchterleben erzählen.

Ich habe den tollsten Job überhaupt, keine Frage, aber manchmal muss auch ich Luft holen und an den Spruch denken: „Es muss nicht alles Sinn machen, oft reicht es schon, wenn es Spaß macht“.
Ende des Jahres 2015, besuchte mich ein Ehepaar, mit dem dringenden Wunsch nach einem Möpschen. Nach einem langen Gespräch stellte ich ihnen ein Mopsmädchen vor, 15 Wochen alt, dass noch neue Eltern suchte.
Sie waren sofort begeistern und lobten die Schönheit. Beeindruckt waren sie von den vielen Kommandos, die die Kleine schon beherrschte. Kurz und Gut wir waren uns einig.
Da die Leute auch schon Hundeerfahren waren und auf all meine Fragen und Ratschläge eingegangen sind, nahmen sie die Maus mit.

Wie erstaunt war ich, als nur 2 Tage später die Frau vor meiner Tür stand, ohne Vorankündigung und mir den Mopswelpen zurück brachte.
Alles nicht so schlimm, wenn es einen ernsthaften Grund gibt!
Diese Frau hatte wirklich einen beeindruckenden Grund für die Rückgabe.
Hier wörtlich ihren Kommentar:„Der Mops gefällt mir nicht, mit so einem Hund kann ich mich nicht zeigen. Er ist viel zu dünn, hat zu lange Beine, die Farbe entspricht nicht dem Rassenstandart, der Kopf ist zu klein, die Nase viel zu lang.“
Da war meine Geduld am Ende, natürlich nahm ich meinen Hund zurück. Wer weiß, was man sonst mit der armen Maus gemacht hätte.
Diese Familie hat bei mir Hausverbot.

Fotos sagen mehr, als eine Beschreibung von mir zu dieser wunderschönen Mopshündin.
Sehen Sie selbst, wie schön sie ist!
Inzwischen hat dieser Mopswelpe sein perfektes Zuhause gefunden, bei liebenswerten Menschen mit Verstand!